Neuseeland Reisetipps:

Neuseeland Sehenswertes:

Nationalparks in Neuseeland

Die 13 Nationalparks (vier auf der Nord- und neun auf der Südinsel) nehmen zehn Prozent der Gesamtfläche des Landes ein. Sie sind alle für die Öffentlichkeit zugänglich und mit einem Netz von Wanderwegen durchzogen.

Für mehrtägige Trekking-Touren kann man in den Nationalparks komfortable Hütten mieten. Da einige Parks nur im Sommer geöffnet sind, sollte man sich wegen der Öffnungszeiten und der Übernachtungskapazitäten vorher erkundigen.

Parks der Nordinsel

Der Urewera National Park ist die größte zusammenhängende Urwaldfläche der Nordinsel. Er besteht aus einem hügeligen, fast undurchdringlichen Waldgebiet voller Vögel, seltener Pflanzen, Wasserfällen und Seen. Der einsam gelegene Lake Waikaremoana gilt als der schönste See Neuseelands.

Der Tongariro National Park, der von der UNESCO auf die Liste des Welterbes aufgenommen worden ist, umschließt ein von Vulkanismus geprägtes Bergland mit mehreren Kultstätten der Maori. Der Egmont National Park mit dem erloschenen Vulkan Taranaki (Mt. Egmont) ist ein beliebtes Skigebiet. Im Whanganui National Park können Besucher auf dem gleichnamigen Fluss Boot oder Kanu fahren.

Parks der Südinsel

Die unter der Bezeichnung Te Washipounamu zusammengefassten Nationalparks Westland, Mount Cook und Fjordland sind ebenso wie der Tongariro National Park der Nordinseln auf die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen worden.

Die Parks Mount Cook und Westland gehen ineinander über. Neben dem über 3.700 Meter hohen Mount Cook, Neuseelands höchstem, ewig schneebedecktem Berg findet man mehrere gewaltige Gletscher, die bis in die Regenwälder der Westküste hinabreichen.

Der Fjordland National Park ist eine rauhe Wildnis aus schneebedeckten Bergen, dichtem Regenwald, reißenden Flüssen und Wasserfällen. Einer der schönsten Fernwanderwege Neuseelands verläuft hier.

Der Abel Tasman National Park ist zwar der kleinste, aber mit seiner Küste einer der schönsten National Parks Neuseelands. Der Wanderweg führt an traumhaften Stränden vorbei, die so verlockend sind, das die meisten Wanderer nicht weit kommen.

Der Kahurangi National Park im Nordwesten der Insel bietet sehenswerte geologische Formationen und viele endemische Pflanzen und Tiere.

Im Nelson Lake National Park gibt es an den Seen gute Möglichkeiten für Wassersport- und Angelfreunde.

Im Paparoa National Park sind die "Pancake Rocks" und die "Blow Holes" die charakteristischen Sehenswürdigkeiten, und der Arthur´s Pass National Park besticht durch seine Hochgebirge, Täler und Wasserfälle.